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Wissenswertes über Asthma
Was ist Asthma bronchiale?
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Der Begriff "Asthma" wurde bereits von Hippokrates von Kos (460-375
v. Chr.) geprägt: Er beschrieb die Erkrankung als erschwerte, schnelle
Atmung, die durch Schleim verursacht wird, der aus dem Gehirn in die
Lunge läuft und dort die Lichtungen verstopft. Obwohl diese Vorstellung
von der Entstehung der Erkrankung heute überholt ist, so hat er
doch die wesentlichen Krankheitszeichen beschrieben:
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Atemnot, die typischerweise anfallsartig auftritt |
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Husten |
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glasig-zäher Auswurf |
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Geräusche beim Ausatmen: z. B. Pfeifen und Brummen |
Veränderungen in den Atemwegen
Die Häufigkeit des Asthma bronchiale hängt vom Lebensalter ab:
Bei den Erwachsenen ist jeder zwanzigste betroffen, bei den Kindern jedes
zehnte. In Deutschland gibt es zur Zeit zwischen 3 und 5 Mio. Asthmatiker.
Noch wichtiger ist, dass weltweit eine steigende Tendenz beobachtet wird.
Um die Erkrankung richtig zu verstehen, muss man natürlich wissen,
welche Veränderungen in der Lunge eines Asthmatikers die oben erwähnten
Krankheitszeichen oder Symptome verursachen.
Die wichtigste Aufgabe unserer Lunge ist der Gasaustausch: Sauerstoff
wird aus der Luft in das Blut aufgenommen und im Austausch wird Kohlendioxid
abgegeben, das im Körper beim Stoffwechsel entsteht. Die Atemwege
der Lunge sind wie ein Baum aufgebaut, nur eben auf dem Kopf stehend.
Die Luftröhre teilt sich erst in die beiden Hauptbronchien, dann
verzweigen sich die Atemwege oder Bronchien immer feiner bis in die Lungenbläschen,
in denen der Gasaustausch stattfindet. Für die lebenswichtige Aufnahme
von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid ist eine große Oberfläche
der Lungenbläschen notwendig. Die menschliche Lunge enthält
etwa 300 Mio. Lungenbläschen, die aneinandergereiht eine Fläche
von ca. 80 - 120 m2 ergeben.


In den Bronchien eines Asthmatikers lassen sich typische Veränderungen
im Vergleich zu einem Gesunden erkennen, die für die Beschwerden verantwortlich
sind:
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Verkrampfung der Bronchialmuskulatur:
Die Muskulatur der kleinen Atemwege, die normalerweise die Weite der
Bronchien reguliert, ist beim Asthmatiker verkrampft. |
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Schwellung der Bronchialschleimhaut: Die Schleimhaut
kleidet die ganze Lunge schützend aus. Beim Asthmatiker ist die
Schleimhaut deutlich geschwollen, was die Atemwege zusätzlich
einengt. |
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Vermehrte Bildung eines zähflüssigen Schleims:
Die Schleimhaut ist beim Asthmatiker nicht nur geschwollen, sondern
sie produziert im Gegensatz zur gesunden Lunge vermehrt zähen
Schleim. |

Ihr Asthma – auf diese fünf Dinge kommt es an
Sie müssen selbst aktiv werden, wenn Sie Ihre Erkrankung in den Griff
bekommen wollen. Regelmäßige Arztbesuche und wirksame Medikamente
allein reichen nicht aus, sondern Sie müssen selber Verantwortung übernehmen,
dann können Sie trotz des Asthmas ohne Einschränkung am Leben
teilnehmen und zudem das Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
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| 1. |
Verbessern Sie Ihr Wissen über die Krankheit
und akzeptieren Sie, dass diese Erkrankung Sie lebenslang begleitet,
dann gewinnen Sie auch mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung.
Entscheidend ist hier vor allem das praxisrelevante Wissen,
was in welcher Situation zu tun ist. Und dann wissen Sie auch,
welche Auslöser und Verstärker
Sie meiden müssen. |
| 2. |
Ihr Sicherheitsgurt: Kontrollieren Sie Ihre Erkrankung mit
dem Peak-Flow-Meter.
Erst wenn Sie jede Verschlechterung zuverlässig und frühzeitig
erkennen, indem Sie die Erkrankung konsequent kontrollieren,
können Sie Anfälle vermeiden. |
| 3. |
Behandeln Sie das Asthma konsequent mit Medikamenten.
Auch in beschwerdefreien Zeiten muss die medikamentöse
Behandlung strikt eingehalten werden. Aber so variabel die Beschwerden
bei Asthma sind, so flexibel muss auch die Therapie sein. Ihr
Arzt muss Ihnen einen maßgeschneiderten Medikamentenplan
zusammenstellen. |
| 4. |
Lernen Sie Im Notfall
sicher zu reagieren. Geschulte Asthmatiker haben seltener Anfälle,
und falls doch, dann weniger ausgeprägt. Wenn es dennoch
einmal soweit kommt, lassen Sie sich von Ihrem Arzt einen schriftlichen,
individuellen Notfallplan geben. Dann wissen alle, was im Notfall
zu tun ist. |
| 5. |
Erlernen Sie die Grundlagen der Atemtherapie. Die Basismaßnahmen
der Atemtherapie
wie "dosierte Lippenbremse" und atemerleichternde
Körperstellungen sind gerade im Notfall unerlässlich. |
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Entzündung der Bronchien
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